Créateur de bien-être

Aktuelle News

  • 28/05/2012

    Préventica Strasbourg 2012
    Maîtrise des risques - Qualité de vie au travail
    Parc des expositions du Wacken
    Strasbourg - FRANKREICH
    Stand D56

    30-31 Mai 2012

    Weiterlesen...

Europäische Normen

Persönliche Schutzausrüstungen (PSA) sind durch zwei europäische Richtlinien reglementiert:

  • die 89/686 EG über die Pflichten des Herstellers
  • die 89/656 EG über den Einsatz, das heißt über die Verpflichtungen der Firmen und Mitarbeiter

Sicherheits-, Schutz- und Arbeitsschuhe sind als PSA eingestuft.

Verpflichtungen Des Herstellers

Wer Produkte von Jallatte® erwirbt, hat die Sicherheit, dass alle Schuhe die Zulassungsanforderungen nach den europäischen Richtlinien erfüllen. Die Schuhe sind mit dem CE-Zeichen versehen. Jeder Schachtel liegt ein Informationsblatt bei, in dem die abgedeckten Risiken aufgeführt sind. Für jedes Modell erstellt Jallatte® eine Konformitätserklärung.

Verpflichtungen Der Firmen Und Mitarbeiter

Zusätzlich zum prioritätisch geltenden Schutz der Allgemeinheit werden in der Richtlinie Vorschriften hinsichtlich des Gesundheitsschutzes und der Sicherheit vorgegeben.
Der Arbeitgeber muss:

  • die Risiken feststellen, die nicht im Rahmen kollektiver Schutzmaßnahmen vermieden werden können
  • in Funktion zu den Risiken in Absprache mit dem Verantwortlichen für Sicherheit und Unfallvorbeugung die geeigneten PSA auswählen
  • in Funktion zur jeweiligen Arbeit und nach den Grundsätzen der Ergonomie die geeigneten PSA auswählen
  • die PSA den Mitarbeitern zur Verfügung stellen
  • die Anwendung der PSA seitens der Mitarbeiter überwachen
  • die PSA kostenlos und zum persönlichen Gebrauch zur Verfügung stellen
  • die einwandfreie Funktion, den hygienischen Zustand und die Instandhaltung der PSA Sicherstellen
  • für bestimmte PSA-Kategorien regelmäßige Prüfungen durchführen bzw. durchführen lassen
  • die Information, Ausbildung und Einweisung hinsichtlich der Nutzung der PSA und der abgedeckten Risiken sicherstellen
  • Empfangsbestätigungen bei der Aushändigung der PSA erstellen

Zudem gilt:

  • die PSA gelten nicht als in Natura ausgezahlte Prämien
  • die Haftung des Mitarbeiters ist ausschließlich disziplinarrechtlich (Unterlassung des Tragens der PSA), die strafrechtliche Verantwortung trägt der Arbeitgeber

Zulassungen

Alle Schuhe von Jallatte® gehören der Klasse II an (Schutz vor schweren Risiken). Das bedeutet, alle Schuhe werden der spezifischen CE-Prüfung durch ein anerkanntes europäisches Institut unterzogen.
Auf der Grundlage der Untersuchungen und Tests die für diese Art der Schutzausrüstung durch die EN ISO 20344 vorgegeben ist, auf der Grundlage der technischen Unterlagen und des Informationsblatts zur Anwendung wird die CE-Bescheinigung ausgestellt, die in ganz Europa gültig ist.

Die Normen EN ISO 20344, 20345, 20346 und 20347 wurden im August 2004 und dann in 2007 vom CEM veröffentlicht und gelten ab der Veröffentlichung in ganz Europa.

Diese Normen ersetzen nach und nach die Normen EN345, EN346 und EN347 und jedes neue Produkt muss nach den Vorgaben in diesen Normen geprüft werden. Die bereits nach EN 345-1 und EN347-1 geprüften und bescheinigten Produkte bleiben weiterhin und ohne zeitliche Einschränkung zugelassen.

Sicherheitsschuhe EN ISO 20345 - Kategorie S
(aus dem Englischen SAFETY = Sicherheit) Schutzkappe für die Fußzehen, die Schutz gegen Aufprall mit einer Energie bis zu 200J und gegen Quetschung mit bis zu maximal 15.000 N Kraft bietet.

Schutzschuhe EN ISO 20346 - Kategorie P
(aus dem Englischen PROTECTION = Schutz) Schutzkappe für die Fußzehen, die Schutz gegen Aufprall mit einer Energie bis zu 100J bietet und gegen Quetschung mit bis zu maximal 10.000 N Kraft bietet.

Arbeitsschuhe EN ISO 20347 - Kategorie O
(aus dem Englischen OCCUPATIONAL = Arbeit) Keine Schutzkappen vorgesehen.

Symbol Eigenschaften des Schuhs EN ISO 20345:2007 EN ISO 20346:2007 EN ISO 20347:2007
    SB S1 S2 S3 PB P1 P2 P3 OB O1 O2 O3
  Geschlossener Fersenbereich 0 X X X 0 X X X 0 X X X
  Zehenschutzkappe stoßfest bis zu 200 J - - - - - - - - - - - -
FO Sohle beständig gegen Kohlenwasserstoffe X X X X X X X X - - - -
E Energieaufnahme im Fersenbereich 0 X X X 0 X X X 0 X X X
WRU Wasseraufnahme des Obermaterials 0 - X X 0 0 X X 0 - X X
P Durchschlagfestigkeit des Schuhbodens 0 0 - X 0 0 - X 0 0 - X
A Antistatischer Schuh 0 X X X 0 X X X 0 X X X
C Leitfähiger Schuh 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
IS Schuh mit elektrisch isolierender Wirkung 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
HI Schuhboden gegen Wärme isoliert 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
CI Schuhboden gegen Kälte isoliert 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
WR Wasserbeständiger Schuh 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
M Fußknochenschutz 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
AN Knöchelschutz 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
CR Schnittfestigkeit des Obermaterials 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
HRO Sohle hitzebeständig bei Kontakt 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0

Rutschfestigkeit
Norm EN ISO 2034X:2004/AMD1 (mit X=5,6 oder 7)

Symbolindestanforderung
SRA
Testuntergrund: Keramik
Schmiermittel: Reinigungsmittel

0,32 Halbschuh
0,28 Schuhwerk mit 7° Absatzneigung
SRB
Testuntergrund: Stahl
Schmiermittel: Glycerin
Bis 31/12/2008:
0,16 Halbschuh
0,12 Schuhwerk mit 7° Absatzneigung

Ab 01/01/2009:
0,18 Halbschuh
0,13 Schuhwerk mit 7° Absatzneigung
SRCeide Mindestanforderungen belegt s.O.
-
Chimera | Creative web agency